Friday, December 23, 2011

Felix Krull

Wie schön hat  Thomas Mann seinen Roman des Felix Krull geschrieben. Ein Aufschneider, Hochstapler und Blender betört die Menschen. Man liest amüsiert sein Leben, dass letztlich im Fiasko enden muss und erst am Ende seines Laufes merkt man, das er in mir -dem Leser- ein letztes Opfer gefunden hat.

Hat Felix in unserem Präsidenten einen Wiedergänger gefunden?

Thursday, July 15, 2010


Saturday, September 19, 2009

Trösten

Im Griechischen heißt Tröster Paraklet, im Hebräischen Menachem. Menachem ist ein Name für den Erlöser. Was heißt aber trösten? Trösten bedeutet nicht über den Kopf streichen oder negieren der Realität. Trösten heißt jemanden den Sinn zeigen.

Monday, August 03, 2009

Eher geht ein Kamel durch ein Nadelör

Der hebräische Buchstabe kof, als k gesprochen, hat den Zahlenwert 100 und 90.

Abraham sagt, als Sarah einen Sohn bekommen soll, ich bin doch schon 100 und meine Frau 90, wie soll das geschehen?

Kof, das Nadelör, die 190, ist die Grenze des Irdischen - gerade hier beginnt das Göttliche.

Eher geht ein Kamel durch das Kof als ein Reicher....aber bei Gott ist nichts unmöglich.

Tuesday, December 16, 2008

Dahme-Spreewald ist der stärkste Kreis im Osten

Lübben. Hightech im Norden, Tourismus im Süden: Der Landkreis Dahme-Spreewald ist nach Einschätzung der Zeitschrift „Focus Money“ wirtschaftlich stärkster Kreis in den neuen Bundesländern. Auf der Rangliste aller 415 deutschen Landkreise rangiert der an Berlin angrenzende Kreis dem Magazin zufolge auf Platz 120. Brandenburg belegt im Ländervergleich den 12. Platz. Brandenburgs Wirtschaftsminister Ulrich Junghanns (CDU) bezeichnete Dahme-Spreewald am Dienstag als eine „wirtschaftliche Top-Adresse in Ostdeutschland“.



Wachstumsbranche Luftverkehr: Bei Trainico in Wildau werden Fluggerätemechaniker und Triebwerkstechniker ausgebildet. Foto: Uta Schmidt

Mit dem Bau des Flughafens Berlin Brandenburg International (BBI) habe der Landkreis einen großen Entwicklungsschub bekommen, sagte Junghanns laut einer Mitteilung. Der Airport BBI in Schönefeld (Dahme-Spreewald), der Ende 2011 eröffnet werden soll, werde mit den Ansiedlungen im Umfeld noch mehr Wachstumsimpulse geben. Schon jetzt habe sich der Landkreis in Wildau mit der Technischen Fachhochschule und dem Technologiezentrum als Kompetenzzentrum für Luft- und Raumfahrttechnik profiliert.

Im Süden des Landkreises spiele der Tourismus eine große Rolle, so mit dem Spreewald und dem Freizeitprojekt Tropical Islands in der ehemaligen Luftschiffhalle.

Friday, December 12, 2008

In Lübben wird weiter gepflastert

Wie könnte der Lübbener Straßenzug Am Schutzgraben, Am kleinen Hain und Brauhausgasse nach seiner Sanierung aussehen?
In Lübben wird weiter gepflastert

Voraussichtlich ab dem nächsten Jahr wird die Straße Am kleinen Hain saniert. Dafür hat Architekt Heinz Nagler vorgeschlagen, die Fläche vor der Feuerwache zu beräumen, um einen freien Blick auf den Giebel des Schlosses zu haben. Für die Schüler der Spreewald-Schule, die mit dem Bus fahren, könne eine Wartefläche anstelle des Heizhauses angelegt werden, das abgerissen werden soll. Foto: I. Schirling
Die Stadt hatte Professor Heinz Nagler, mit dem sie gemeinsam unter anderem auch die Ideen für den Marktplatz entwickelte, beauftragt, Vorstellungen zu erarbeiten. Diese präsentierte er dem Bauausschuss, der sich dafür aussprach, dass die drei Straßen ein einheitliches, gepflastertes Bild abgeben sollen. Er folgte auch Naglers Vorschlag, für mehr Grün zu sorgen. Ein mögliches neues Fließ erschien dagegen als Option für die fernere Zukunft.


Der Straßenzug, der das Lübbener Zentrum im Norden begrenzt, ist der letzte im Sanierungsgebiet Altstadt, der neu gestaltet werden soll. Von einer «relativ monotonen, tristen Angelegenheit» sprach Nagler mit Blick auf die einseitige Bebauung mit Wohnblöcken Am kleinen Hain. Die Straße Am Schutzgraben dagegen sei mit ihrem alten Pflaster und den breiten Bordsteinen «mittelalterlich kleinräumig und schön» . Allen drei Straßen sei «vor allem bei Regen anzusehen, dass sie erneuerungsbedürftig sind» .
Sie sollen mit den bereits sanierten Straßen und dem Marktplatz optisch eine Einheit bilden, sagte Frank Neumann, Fachbereichsleiter der Stadtverwaltung. Das würde Pflaster bedeuten. Trotzdem präsentierte Nagler verschiedene Varianten, die von kompletter Pflasterung über Pflaster und Asphalt im Wechsel bis hin zu einer durchgehenden Asphaltfahrbahn für Am kleinen Hain zwischen der Feuerwache und Am Schutzgraben reichten.
Letztere Variante sagte Rolf Quasdorf (CDU) zu. «Dort schlafen Leutchen, und ein Wechsel von Pflaster und Asphalt gibt unheimlich Lärm.» Sabine Minetzke, sachkundige Einwohnerin, erklärte: «Ein häufiger Wechsel von Asphalt und Pflaster sieht aus wie gewollt und nicht gekonnt.» Zwar mache Granitpflaster «etwas mehr Krach, aber es passt zu der Stadt» . Ulrich Krumpe, sachkundiger Einwohner, sprach sich ebenfalls dafür aus, in das Stadtzentrum mit Schwarzdecke keinen Stilbruch zu bringen.
Quasdorf gefiel die Idee des Architekten, die Fläche vor der Feuerwache zu beräumen, um freien Blick auf den Giebel des Schlosses am Hain zu bekommen. Was Naglers Vorstellung von einer Baumreihe entlang der Straße vor den Wohnblöcken betraf, sagte Quasdorf: «Bäume sind nicht nur etwas Schönes. Sie werfen auch Laub ab, was bei Nässe gefährlich werden kann. Außerdem handelt es sich um die Nordseite der Häuser. Deshalb sollten die Bäume klein gehalten werden, damit es nicht zu dunkel für die Bewohner wird.»
Zu den Vorstellungen des Architekten gehört auch, das Vorfeld der katholischen Kirche neben der Schule mit einem kleinen Baumhain aufzuwerten. «Das ist eigentlich ein schöner Bereich. Es kann nicht sein, dass er als Schulfläche nur von 9 bis 14 Uhr genutzt wird» , begründete Nagler. Seiner Ansicht nach «müssten auch die Zukunft der Feuerwehr an diesem Standort überdacht und Optionen für dieses Feld entwickelt werden» – ein Denkanstoß, den Rolf Quasdorf als «nicht neu» bezeichnete.
Gleiches gilt für die Zukunft des Gewerbegeländes Am kleinen Hain, dem ehemaligen KIB. In der längerfristigen Planung der Stadt ist dort Wohnbebauung vorgesehen. Dafür spreche «die wunderbare innerstädtische Lage» , sagte Nagler. Er wünsche sich auch eine Diskussion über die Idee, ein Fließ vom Schutzgraben entlang der Straße Am kleinen Hain anzulegen, das in Höhe der Feuerwache in die Spree münden könnte. Habe es doch früher dort tatsächlich Fließe gegeben. «Das kommt vielleicht etwas spinnert daher. Aber es könnte als Option für die Zukunft geplant werden und wäre für das Image und das Stadtbild gut.»
Sabine Minetzke mahnte eine Aufweitung der Fahrbahn für die Haltestelle der Schulbusse an, sonst könne es bei einer Begegnung von Bus und Lkw eng werden. «Dass sich dort ein Lkw und ein Bus begegnen, ist ein Sonderfall. Und ich lege keine Stadt für Sonderfälle an» , stellte Nagler eine Prämisse seiner Arbeit klar.